Streetart ist eine universelle Sprache, die überall auf der Welt verstanden wird und sich als Kunstform mittlerweile global etabliert hat. Unzählige Publikationen und ständige mediale Aufmerksamkeit zeugen davon. Mehr und mehr entdecken die Artists nun auch Gebiete für sich, die von bisher eher zu den schwarzen Flecken auf der Streetart-Karte zählten.
Zusammen mit dem Goethe-Institut hat der Hamburger Art & Design-Verlag Gudberg jüngst ein Buch über Streetart in Mexiko, Zentralamerika und der Karibik publiziert. Unter dem Claim “de mi barrio a tu barrio” (zu deutsch: von meinem Viertel in dein Viertel”) begab sich der deutsche Maler und Aktionskünstler Jim Avignon auf Reisen durch Mittelamerika und die Karibik, um die Szene vor Ort unter die Lupe zu nehmen und aktiv darin mitzuwirken. Gemeinsam mit lokalen Künstlern verwandelte er die grauen Mauern zahlreicher Hauptstädte jener Länder in eine Freiluftausstellung. Über den Zeitraum von fünf Wochen entstanden dabei sieben bemalte Wände, an denen über 70 Künstler Anteil hatten.
Im Buch sammelt Jim Avignon all seine Eindrücke- ob großformatige, präkolumbianische Motive in Managua, politisch motivierte Stencils im Zentrum von Guatemala-Stadt oder klassisch kolossale Graffitis in San José- und lässt auf den 240 Seiten alle mitwirkenden Künstler selbst zu Wort kommen. In Begleittexten werden Straßenkunst und urbanes Leben mittelamerikanischer Metropolen wie Mexiko-Stadt und Kingston eingehend beleuchtet und von Fotoreportagen durch San José, Port of Spain oder Panama ergänzt.
Oben findet ihr ein von typischer Musik unterlegtes Video, in dem ihr einen kurzen Einblick in das Buck bekommt.
I-REF wird ab heute im Wochenrhythmus ein Kapitel des Buches näher beleuchten. Freut euch drauf!
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